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Faire Globalisierung setzt echte Kooperation voraus
Nachhaltige Globale Sicherheit setzt Kultur des Friedens voraus

Quelle:Wikimedia Commons | Ferdinand Reus from Arnhem, Holland Quelle: JWB-Webdesign - Schifferstadt

Zwei Gesichter Jemens: Nur wirklicher Dialog bereitet den Weg zur Verständigung.

 

Die 16 Bundesländer und die rund 11.500 Gemeinden in Deutschland sind für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wichtige Partner für die Gestaltung der deutschen Entwicklungspolitik.

 
 

Satzung

§ 1 - Name und Sitz des Vereins *

(1)

Der Verein führt den Namen 'GLOBAL COOPERATION COUNCIL (Nord-Süd-Forum) e.V.(1)

(2)

Der Verein hat seinen Sitz in Berlin.  

§ 2 - Zweck des Vereins

(1)

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts 'Steuerbegünstigte Zwecke' der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung der Völkerverständigung durch (2):

 

1.

das Zusammenwirken zwischen kulturellen und wissenschaftlichen Institutionen der Länder der Dritten Welt und der Bundesrepublik Deutschland zu fördern,

 

2.

gemeinsame Veranstaltungen und den Austausch von Veranstaltungen zwischen kulturellen und wissenschaftlichen Institutionen der Dritten Welt und deutschen Veranstaltungsträgern anzuregen und diese Träger bei der praktischen Durchführung uneigennützig zu beraten,

 

3.

durch diese Maßnahmen die Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu den Entwicklungsländern und deren Beziehungen zur Bundesrepublik Deutschland zu intensivieren und durch kulturellen und wissenschaftlichen Austausch auf allen Ebenen zu festigen und zu vertiefen.

(2)

Der Verein sieht eine besondere Aufgabe darin, seine guten Dienste insbesondere Veranstaltungsträgern in den deutschen Städten, Gemeinden und Regionen zur Verfügung zu stellen, in denen sich kulturelle und wissenschaftliche Beziehungen zu Partnern in der Dritten Welt bisher nur sporadisch und unzulänglich entwickelt haben. Der Verein fördert die Gründung weiterer Nord-Süd-Foren auf regionaler und lokaler Ebene. Er unterstützt entsprechende Einrichtungen im Rahmen seiner Möglichkeiten mit Rat und Tat. (3)

(3)

Die Zwecke des Vereins sollen insbesondere erreicht werden

 

1.

durch direkte Ansprache über die Mitglieder des Vereins,

 

2.

durch Kontakte zu den in der Bundesrepublik Deutschland akkreditierten Botschaftern aus Ländern der Dritten Welt,

 

3.

durch die Erarbeitung von Vorschlägen für offizielle Kultur- und Austauschprogramme,

 

4.

durch Zusammenarbeit mit deutschen und ausländischen Organisationen, die gleichgerichtete Ziele verfolgen, als DIALOG-Plattform oder von Fall zu Fall durch Erfahrungsaustausch im Rahmen von HANDS (HumAN Development Services) (4)

 

5.

durch Rundschreiben und allgemeine Veröffentlichungen.

(4)

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 - Mitgliedschaft

(1)

Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die bereit sind, die Vereinsziele zu fördern. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. 

(2)

Institutionen und Persönlichkeiten des In- und Auslandes können durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes zu 'Korrespondierenden Mitgliedern' berufen werden.

(3)

Personen, welche die Zwecke des Vereins in besonderem Maße gefördert haben, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 4 - Beendigung der Mitgliedschaft

(1)

Die Mitgliedschaft wird beendet durch

 

1.

Austritt. Der Austritt ist dem Vorstand durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Er kann nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten erklärt werden.

 

2.

Ausschließung. Wenn ein Mitglied in erheblichem Maße gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann es durch Beschluss des Vorstandes mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Vor der Fassung dieses Beschlusses ist dem betroffenen Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Der Ausschließungsbeschluss ist zu begründen und dem betroffenen Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekannt zu machen.

 

3.

Tod oder Auflösung der juristischen Person.

(2)

Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden aus dem Verein, aus welchem Rechtsgrund auch immer, oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Ansprüche an das Vereinsvermögen.  

§ 5 -Vereinsmittel (5)

(1)

Der Verein beschafft seine Mittel durch Jahresbeiträge, die vom Vorstand in einer Beitragsordnung festgelegt werden, und durch Zuwendungen.

(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(3)

Es darf  keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. (6)

§ 6 - Organe des Vereins

(1)

Organe des Vereins sind

 

1.

die Mitgliederversammlung

 

2.

der Vorstand.

(2)

Die Mitgliederversammlung kann für bestimmte Aufgaben Kommissionen einsetzen, der Vorstand aus seiner Mitte Ausschüsse bilden.

(3)

Ergänzungswahlen für den Vorstand gelten jeweils für die Dauer der Amtszeit dieses Organs.  

§ 7 - Mitgliederversammlung

(1)

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich, möglichst in der ersten Hälfte des Kalenderjahres statt. Sie beschließt über

 

1.

den Jahresbericht des Vorstandes;

 

2.

den Jahresabschluss;

 

3.

die Entlastung des Vorstandes;

 

4.

sonstige Angelegenheiten, in denen die Zuständigkeit der Mitgliederversammlung nach Gesetz oder Satzung gegeben ist.

(2)

Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand nach Maßgabe von § 8.

(3)

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn

 

1.

das Interesse des Vereins dieses erfordert,

 

2.

ihre Einberufung von einem Drittel sämtlicher Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

(4)

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. Sie ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel (7) der Mitglieder anwesend oder mit schriftlicher Vollmacht vertreten ist. Bei Beschlussunfähigkeit hat der Vorstand binnen drei Wochen die Mitgliederversammlung erneut einzuberufen. Diese Mitgliederversammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. In der Einladung ist darauf hinzuweisen.

(5)

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Ein anwesendes Mitglied darf außerdem die Stimmrechtsvollmacht für ein abwesendes Mitglied jeweils nur in einem Falle wahrnehmen. Weitere Stimmrechtsvollmachten, die auf dasselbe Mitglied ausgestellt sind, sind unwirksam.

(6)

Satzungsänderungen bedürfen einer Stimmenmehrheit von mindestens drei Vierteln der anwesenden Mitglieder.

(7)

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einem Protokoll niederzulegen, das vom Vorsitzenden des Vorstandes und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.  

§ 8 - Vorstand

(1)

Der Vorstand besteht aus mindestens zwei und höchstens sieben Personen. Der Vorstand bestimmt aus seiner Mitte den 1. Vorsitzenden, den 2. Vorsitzenden, den Stellvertreter des 1. Vorsitzenden und den Stellvertreter des 2. Vorsitzenden, die zusammen den Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden. Der Verein wird durch die beiden Vorsitzenden oder durch ihre Stellvertreter vertreten. Für das Innenverhältnis wird bestimmt, dass die Stellvertreter nur bei Verhinderung des jeweiligen Vorsitzenden vertretungsberechtigt sind.

(2)

Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Auf Verlangen erfolgt die Wahl durch geheime Abstimmung.

(3)

Vor der Wahl kann die Mitgliederversammlung beschließen, dass anstelle besonderer Ergänzungswahlen gemäß § 6 Abs.3 beim vorzeitigen Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern jeweils die Kandidaten in den Vorstand nachrücken, die bei der Vorstandswahl die nächsthöchsten Stimmzahlen erhalten.

(4)

Nehmen die Aktivitäten des Vereins einen Umfang an, der das zumutbare Maß eines ehrenamtlichen Engagements für die Zwecke des Vereins übersteigt, kann die Mitgliederversammlung beschließen, dass einzelne Vorstandsmitglieder für ihre Tätigkeit eine Vergütung erhalten. Dabei darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.  

§ 9 - Revisoren

(1)

Zur Prüfung des Jahresabschlusses und zur Überwachung der laufenden Geschäfte kann die Mitgliederversammlung eine oder mehrere Personen zu Revisoren bestellen.

(2)

Auf Verlangen der Revisoren hat der Vorstand unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.

(3)

Verweigert die Mitgliederversammlung dem Vorstand die Entlastung, wird der Verein bei der Geltendmachung von Ersatzansprüchen gegen die Vorstandsmitglieder, denen die Entlastung verweigert wurde, von den Revisoren vertreten, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.  

§ 10 - Auflösung und Liquidation

(1)

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden oder vertretenen Mitglieder beschlossen werden. Diese Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von einem Monat einzuberufen.

(2)

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Deutsche Rote Kreuz. Das Deutsche Rote Kreuz soll diese Mittel unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke in der Dritten Welt einsetzen. (8)  

§ 11 - Geschäftsjahr

(1)

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

(2)

Das erste und das letzte Geschäftsjahr des Vereins werden als Rumpfgeschäftsjahre geführt. Auch für diese ist der volle Jahresbeitrag zu entrichten.  

§ 12 - Vereinsregister

 

Der Verein wird zum Vereinsregister des Amtsgerichts Bonn angemeldet.

*Satzung vom 25.02.1983 zuletzt geändert durch Beschluss vom 25.02.2008. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung von 25.02.2008 ist der Sitz des Vereins von Bonn (Amtsgericht Bonn, VR 4876) nach Berlin (Amtsgericht Charlottenburg, VR 27717 B) verlegt und die Satzung geändert in § 1 (Name und Sitz des Vereins). Tag der Eintragung: 02.06.2008    Die ursprüngliche Fassung der Satzung des am 25. Februar 1983 gegründeten Vereins ist auf den 2. Mai 1983 datiert.

 

Im Satzungstext hochgestellten Zahlen:

(1) Geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 23. Januar 1997.

(2) Geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 22. März 2004.

(3) und (4) An- und eingefügt durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 23. Januar 1997.

(5) Geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 24. Januar 1991.

(6) Geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 22. März 2004.

(7) Geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 27. Januar 1989.

(8) Geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 25. April 2001.

Inge Kaul
Luc Gnacadja
Prof. Dr. Uwe Holtz
Heino von Meyer
    Ramesh Jaura
Burkhardt Siebert
Dr. Heike Nasdala
BEIRAT
VORSTAND

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